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Home » Projekte » Internationale Projekte » Basispsychologische LehrerInnenausbildung in Identifikation, Umgang und Hilfe für traumatisierte Kinder im Kosovo Basispsychologische LehrerInnenausbildung in Identifikation, Umgang und Hilfe für traumatisierte Kinder im Kosovo2006 ist bereits das fünfte Jahr, in welchem
das Land Steiermark Dank der
Unterstützung von Landeshauptmann-
Stellvertreter Dr. Kurt Flecker unser
Projekt "Basispsychologische LehrerInnenausbildung
in Identifikation,
Umgang und Hilfe für traumatisierte
Kinder in Kosovo und Mazedonien" ermöglicht.
Im Rahmen des Projektes wurden Seminare
für LehrerInnen aus ländlichen
Gebieten organisiert und durchgeführt,
mit dem Ziel, ihnen Hilfsmittel in die
Hand zu geben, wie sie Kinder und deren
Familien in der schwierigen Nachkriegszeit
kompetent unterstützen können. Im Projektjahr 2006 haben wir das Ziel verfolgt, unsere Arbeit für die Gesellschaft transparent zu vermitteln und sie in die Seminare aktiv zu involvieren, mit dem Ziel auf diese Weise EntscheidungsträgerInnen für die Themen zu sensibilisieren, Unterstützung für die Zukunft zu bekommen und die Zusammenarbeit aller Beteiligten im Entwicklungsprozess der Reorientierung der Gesellschaft im Kosovo der Nachkriegszeit zu unterstützen und zu forcieren. Ein weiteres Ziel ist der Aufbau eines Netzwerks unter den Beteiligten für eine verbesserte und intensivere Kooperation. In diesem Zusammenhang freuen wir uns, dass das kosovarische Fernsehen sowie Abgesandte verschiedener kosovarischer Ministerien vertreten waren, da dies zur transparenten Vermittlung und breiten Diskussion beiträgt. Nicht zuletzt zeigt sich dadurch auch das große Interesse und die Bedeutung welche die Öffentlichkeit unseren Aktivitäten zumisst. Die Aktivitäten beschränkten sich im Jahr 2006 auf Grund des engen finanziellen Rahmens auf den Kosovo. Hier konnten wir vor Ort VertreterInnen aller beteiligten Gruppen in drei Modulen mit jeweils vier bzw. fünf eintägigen Seminaren a 30 Teilnehmerinnen erreichen und zum Dialog und konstruktiver Zusammenarbeit über bestehende Ressentiments hinweg einladen. Insgesamt konnten wir in diesem Projektjahr 130 TeilnehmerInnen weiterbilden. Anfangs hatte ich Angst vor der eigenen Courage in der Auswahl der Themen wie "Gewalt und Armut", besonders wegen der sensiblen Thematik "Rolle der Minoritäten" im Kosovo. Meine Sorge war, ob die TeilnehmerInnen diese Themen annehmen würden und wie sie darauf reagieren würden. Nach intensiver Auseinandersetzung unter den PartnerInnen entschieden wir, die Auswahl der Themen, so schwierig sie auch waren, zu belassen, gerade weil es sich um Tabuthemen handelt, deren Behandlung für den Demokratisierungsprozess im Kosovo von großer Bedeutung ist. Das Zusammenbringen der unterschiedlichen Volksguppen und die Akzeptanz der Thematiken, gelang durch den Aufbau eines kombinierten TrainerInnen - Teams von AlbanerInnen und Angehöriger ethnischer Minoritäten. Das Ergebnis und die Erfahrung aus den drei Modulen gibt uns Kraft und Hoffnung für die Zukunft. Nun wird es möglich sein, auch mit weiteren Minoritäten Seminare zu organisieren und damit einen spezifischen und wertvollen Beitrag zum Demokratisierungsprozess des Kosovo zu leisten. Durch Evaluierung haben wir von TN und auch Minoritäten die Rückmeldung, dass die Seminare sehr erfolgreich waren und sie sich für die Zukunft weiterführende Aktivitäten wünschen. Die Hilfe, welche betroffenen Kindern so zuteil wird, ist eine Maßnahme zum Durchbrechen der Gewaltspirale, sie trägt zum Demokratisierungsprozess des Kosovo bei und ist letztlich ein Beitrag zur Stabilisierung und zur Friedenssicherung in dieser Region Europas. Projektleitung Projektteam: | ||||