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Home » Projekte » Integration durch psychosoziale Projekte » Muttersprachliche Flüchtlingsbetreuung Muttersprachliche Flüchtlingsbetreuung durch StudentInnen im psychosozialen BereichZiel dieses Projektes, welches schon seit fünf Jahren erfolgreich läuft, ist es, Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund sowie deren Familien Unterstützung in schulischen, familiären und alltäglichen Bereichen zukommen zu lassen. Innerhalb des Projektes werden Lernunterstützung, gemeinsame Freizeitgestaltung, Beratung, Information, sowie Begleitung für die Eltern zu Schulen und Behörden durch StudentInnen aus den Herkunftsländern der KlientInnen geboten. So werden spezifische Aktivitäten wie Einzel- und Gruppenbetreuung von Kindern und Jugendlichen in und außerhalb der Quartiere, Hilfestellung bei Behördengängen für die Eltern, Übersetzungen von Dokumenten in die jeweilige Muttersprache der KlientInnen, wie auch Lernnachmittage (ca. 15 Kinder) und Deutschkurse durch OMEGA angeboten. Zusätzlich werden weitere Aktivitäten im Zuge anderer Projekte unterstützt, wie zum Beispiel ein Pilotprojekt zu Deutschkursen in Kindergärten (ca. 15 Kinder). 2006 wurden 15 Kinder und Jugendliche einzeln betreut und ca. 65 befanden sich in Gruppenbetreuung. Viele der KlientInnen blicken auf traumatische Erlebnisse zurück und/oder leben in einem instabilen Familienverband, was ihnen das Einleben in einer neuen Umgebung zusätzlich erschwert. Die BetreuerInnen versuchen über gemeinsames Lernen und Spielen, sowie Gespräche und durch das Vermitteln in der jeweiligen Muttersprache, den Kindern und Jugendlichen ihr neues soziales Umfeld näher zu bringen um sie auf ihrem Weg in eine neue Zukunft optimal zu unterstützen.
Unterstützung für die Betreuenden gibt es dabei nicht nur durch die ständige Zusammenarbeit innerhalb von OMEGA, sondern auch durch die Zusammenarbeit mit anderen Institutionen und Vereinen in Graz, sodass die ProjektmitarbeiterInnen wöchentlich Intervision durch OMEGA wie auch laufend Supervision durch Frau Primaria Dr. Katherina Purtscher, Mag. Georg Ratschiller, Dr. med. Gerald Ressi, Dr. med. Emir Kuljuh als ExpertInnen für Weiterbildung im Projekt erhalten. Die Betreuung einiger unserer KlientInnen aus dem Jahr 2006 konnte erfolgreich abgeschlossen werden, mit den meisten stehen wir auch nach Betreuungsschluss in regelmäßigem Kontakt. Für die KlientInnen ist der regelmäßige Kontakt zu ihren BetreuerInnen ein kleiner Felsen in einem sonst mehrfach chaotischem Leben geworden und so steht am Ende einer Betreuungseinheit oftmals die Frage: "Und wann kommt ihr wieder?" ProjektmitarbeiterInnen: Projektleitung: | ||||